Wie kann man nur …?

dummybildWerden die Fans mit den halb-leeren Gläsern sagen! Die mit den halb-vollen Gläsern entgegnen „... das ist Fußball, so etwas kann vorkommen“.

Was war passiert ?

Hier in der Kurzfassung: 1:0 Singen, 2:0 Singen, verpasste Riesenchance Singen, 3:0 Singen (es waren gerade mal 15 Minuten gespielt), verpasste Riesenchance Singen, 3:1 Niefern, 3:2 Niefern, 3:3 Niefern (ca. 30 Minuten gespielt) 4:3 Singen, 4:4 Niefern (postwendend) - Halbzeit.

4:5 Niefern direkt nach der Pause, die restliche Zeit gut und clever verteidigt von Niefern, weitere Möglichkeiten nicht genutzt von Singen.

Spielende:  Heimspiel verloren!

Die ersten 15 Minuten haben wir die Jungs aus Niefern mit unserem Schwung aus den beiden ersten Spielen quasi „überrollt“, nein „überrascht“. Hätten wir unsere beiden Großchancen reingemacht, wäre überrollt die richtigere Beschreibung gewesen und wir hätten das Spiel wahrscheinlich gewonnen, aber es kam ja anders. Niefern Coach (Ex-Germane D. Kern) nutzte die Trinkpause sehenswert, hören konnte ich ihn von der Haupttribüne aus nicht, er tobte an der Seitenlinie und hat damit wohl das Spiel gedreht, danach macht Niefern aus 4 Chancen + einem unnötigen Foulelfmeter aus einem 0:3 ein 5:4!!

Niefern ist Landesliga-Absteiger der Vorrunde und im Gesamtpaket „Cleverness, Robustheit und Erfahrung“ uns eine Nasenlänge voraus! Dieses Erlebnis wird unseren Spielern im Gedächtnis bleiben. Die Frage ist, was jeder Einzelne daraus lernt. Wenn entsprechende Lehren daraus gezogen werden, ist mir nicht bange, dass wir gestärkt unseren Spielfluss gegen unseren nächsten Gegner wiederfinden.

Das Selbstvertrauen bei unseren Jungs ist groß, der unbändige Wille das dann auch auf den Platz zu bringen oder wie die Profi’s immer dozieren „das maximale Leistungspotential“ abzurufen bleibt Aufgabe des Trainerteams und der Mannschaft.

Insgesamt gesehen war das für die Zuschauer ein interessantes, rasantes Fußballspiel, unter dem Aspekt „Erfahrungen gesammelt“ kann auch der Germanen-Anhang etwas Greifbares abgewinnen.

Jürgen Wenz

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